EINLADUNG: Theater „Hin- und Wegsehen“ im Bürgerhaus Radevormwald

Hin&Weg.sehen

von Beate Albrecht

Ein Theaterstück für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt, ab 15 Jahren

Inhalt: Sem und Juli waren füreinander bestimmt, doch dann ist alles anders gelaufen. Beide suchen ihre Heimat in unterschiedlichen Lagern: Juli rutscht in die rechte Szene ab, Sem bleibt bei seinen Freunden mit Migrationshintergrund. So liegen ihre Cliquen miteinander im Clinch: Verletzungen, Mobbing und Vorurteile bestimmen ihren Alltag. Rechtsradikale Schläger und deren menschenverachtendes Gedankengut lassen die Situation immer weiter eskalieren. Während Sem und seine Freunde um ihr Leben fürchten, denkt Juli immer noch, dass sie für die rechte Sache kämpft. Bis sie schmerzlich erkennen muss, dass Rechts nicht Recht ist.
Nah am echten Leben, zeigt dieses Stück die Folgen falscher Ideologie auf und ermutigt, Zivilcourage zu zeigen.

Quelle: Zur Internetseite des Theaters

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VERANSTALTUNG: Jugend wählt demokratisch

Unter Mitwirkung des Runden Tisch gegen Rechts möchten wir euch
am 05. Mai 2017 ab 19:00 Uhr zu einem bunten Abend, welcher für Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit steht, ins Bürgerhaus Radevormwald einladen.

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HINWEIS: Oberberg ist bunt – nicht braun! – Aktion WORTMELDUNG für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

Die Aktion WORTMELDUNG gegen Hass und Hetze, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie von Oberberg ist bunt – nicht braun! ist erfolgreich angelaufen.

Seit dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2017 haben wir jeden Tag ein Statement als WORTMELDUNG veröffentlicht. Die Texte sind so vielfältig und bunt wie die Menschen, die im Oberbergischen für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung und Rechtspopulismus eintreten.

Zu sehen sind die Texte täglich neu auf unserer Internet-Seite www.oberberg-ist-bunt.org/aktuellesWortmeldung.html, auf Facebook www.facebook.com/OberbergIstBunt und auf Twitter www.twitter.com/OberbergIstBunt. Dadurch, dass viele Menschen die Texte bei Facebook weiter verbreiten, erreichen wir eine große Anzahl an Adressaten. Zur Wortmeldung aufgerufen sind alle Menschen, denen die Demokratie und die Vielfalt unseres Landes wichtig ist. Unter www.oberberg-ist-bunt.org/Wortmeldung/ ist ein Eingabe-Formular zu erreichen, mit dem man schnell und einfach sein Statement abgeben kann.

Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Auf diesen Termin wollen wir am 21.3.2017 in der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr mit einem Stand auf dem Lindenplatz in Gummersbach aufmerksam machen. Mit dabei werden dann auch unsere WORTMELDUNGEN sein – für alle, die sie im Internet noch nicht gesehen haben, gibt es Plakate mit allen bis zum 21. März erschienen WORTMELDUNGEN.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Jenders (Vorsitzender)

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Der Dritte Weg in Radevormwald

Aufkleber, Hassparolen und Terror

Die rechtsextreme Kleinpartei „Der Dritte Weg“ breitet sich offenbar auch in Radevormwald aus. Sie soll sich überwiegend aus Neonazis und ehemaligen NPDlern zusammensetzen und gezielt gegen Kritiker vorgehen.

Bitte seit wachsam und informiert uns, am besten mit einem Beweisfoto an kontakt@radevormwald-gegen-rechts.de, über jegliche Formen der Verbreitung.

Das Bild zeigt ein Verkehrsschild nähe des Marktplatzes in Radevormwald.

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Veranstaltungsvorschläge im März 2017

Mittwoch, 8. März 2017, 20 Uhr, Kulturzentrum zakk, Fichtenstr. 40,
Düsseldorf:

Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema:

Der Düsseldorfer Wehrhahn-Anschlag: Alles aufgeklärt? Versuch einer
Zwischenbilanz fünf Wochen nach der Festnahme des mutmaßlichen Täters

Podium, moderiert von Sabine Reimann:

Jan Schedler (Sozialwissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum,
Sachverständiger für den NSU-Untersuchungsausschuss NRW zum Thema
Rechtsterrorismus)

Jürgen Peters (Freier Journalist und Bildungsreferent des
Antirassistischen Bildungsforums Rheinland)

Eine Vertreterin von NSU-Watch NRW (https://nrw.nsu-watch.info)

Angefragt: Opferberatung Rheinland (https://www.opferberatung-rheinland.de)

Am 1. Februar 2017 präsentierten Polizei und Staatsanwaltschaft der
Öffentlichkeit nach über 16 Jahren einen „Alleintäter“, der für den
Sprengstoffanschlag am 27. Juli 2000 auf eine Gruppe aus osteuropäischen
Ländern zugewanderter Menschen verantwortlich sein soll. Zwar gibt es
bisher keine Beweise für seine Täterschaft, kein Geständnis und auch
keine Augenzeug_innen, Ermittlungs- und Anklagebehörden sind sich aber
sicher, „den Richtigen“ dingfest gemacht zu haben und mittels einer
„geschlossenen Indizienkette“ im anstehenden Strafprozess eine
Verurteilung wegen zwölffachen Mordversuchs bewirken zu können.

Aufgrund von Absprachen zwischen der Ermittlungskommission und
Staatsanwaltschaft auf der einen und dem Parlamentarischen
NSU-Untersuchungsausschuss (PUA) NRW auf der anderen Seite, bis zur
Festnahme des mutmaßlichen Täters zu warten, bevor im PUA das Thema
Wehrhahn-Anschlag auf ein „mögliches Fehlverhalten“ von Behörden,
Ministerien und anderen Verantwortlichen untersucht wird, wurde der
Wehrhahn-Anschlag erst im Februar 2017 in zwei PUA-Sitzungen behandelt.
Viele Fragen blieben hierbei un- bzw. unzureichend beantwortet oder
wurden erst gar nicht gestellt.

Die Podiumsveranstaltung am 8. März 2017 möchte sich an einer
Bestandsaufnahme des Themenkomplexes Wehrhahn-Anschlag versuchen. Wie
wurde und wird mit den Opfern des Anschlags umgegangen? Wurden
möglicherweise Fehler bei den Ermittlungen gemacht und hätte der
Anschlag eventuell sogar schon deutlich früher aufgeklärt werden können?
Wie ist die These von einem „Alleintäter“ zu werten und vor welchen
Hintergrund wurde die Tat verübt? Was ist über die Rolle des
Verfassungsschutzes bekannt? Und hat der PUA NRW seinen
Untersuchungsauftrag bezüglich des Wehrhahn-Anschlags erfüllt?

Veranstalter_innen: Kulturzentrum zakk und Antirassistisches
Bildungsforum Rheinland, in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt
Rechtsextremismus und Neonazismus (FORENA) der Hochschule Düsseldorf,
dem AStA der Hochschule Düsseldorf, der Antifaschistischen Linken
Düsseldorf und I Furiosi.

*****

Mittwoch, 29. März 2017, 19.30 Uhr, Zentrum Hinterhof, Corneliusstr.
108, Düsseldorf

INPUT – Antifaschistischer Themenabend: Die Turnschuhfaschisten der
„Identitären Bewegung“. Zwischen Hipsterbärten, AfD-Jugendabteilung,
Greenpeace-inspiriertem Aktivismus und alt-neurechten Phrasen

Referent: Christoph Schulze (Moses Mendelssohn Zentrum, Potsdam)

Am 28. Dezember 2016 kletterte eine Kleingruppe der „Identitären
Bewegung Deutschland“ (IBD) auf das Dach des Kölner Hauptbahnhofes und
befestigte dort ein Transparent, auf dem über die Verklausulierung
„Remigration“ die Ausweisung von Migrant_innen und Geflüchteten
gefordert wurde. Begleitet wurde die Aktion vom Beifall weiterer etwa 20
überregional angereister IBD-Aktivist_innen. Bereits vier Monate zuvor,
am 27. August 2016, hatte eine zehnköpfige IBD-Gruppe in Berlin das
Brandenburger Tor bestiegen und neben ihren Fahnen ein weit sichtbares
Transparent mit der Aufschrift „Sichere Grenzen – Sichere Zukunft“
präsentiert.

Derartige Propagandaaktionen sind typisch für die „Identitären“, ebenso
wie mehr oder weniger geglückte Besetzungen von Parteibüros, „kreative“
Störungen ihnen nicht genehmer Veranstaltungen sowie Flashmob-Auftritte
im „Agitprop“-Stil in den Innenstädten.

Die IBD versteht sich als „neurechte“ und intellektuelle europäische
Jugendbewegung, die mit Neonazismus vorgeblich nichts zu tun haben will.
Hauptanliegen ist es, Europa gegen eine behauptete Invasion durch „den
Islam“ zu verteidigen. In letzter Zeit tritt die zahlenmäßig eher kleine
Gruppierung wieder verstärkt durch medien- und öffentlichkeitswirksam
inszenierte Aktionen auf. Die Reichweite ihrer politischen Provokation
wird dadurch vergrößert, dass seitens vieler Medien sehr bildhaft
darüber berichtet wird – anstatt die Hintergründe zu analysieren. Die
IBD-Aktionen finden folgerichtig Nachahmer_innen, wie beispielsweise die
Besetzung des Turms der Dortmunder Reinoldikirche durch Neonazis der
Partei „Die Rechte“ und deren Umfeld – unter ihnen auch der Düsseldorfer
Sven Skoda – im Dezember 2016 zeigte. Und auch die
AfD-Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA) lässt sich durch
IBD-Aktionen inspirieren. Am 30. Juli 2016 zogen etwa 20
JA-Funktionär_innen und Mitglieder teilweise vermummt, mit Burkas und
Masken sowie mit auf Pappen formulierten Botschaften wie „Assimilation
ist Völkermord“ ausgestattet, über die Kölner Domplatte. Die JA
deklarierte die Aktion im Nachhinein als „Flashmob“, um ein „spontanes
Zeichen gegen die heutige Demonstration türkischer ‪AKP‬-Anhänger“ zu
setzen.

Die INPUT-Veranstaltung nimmt Propaganda, Inhalte, historische Bezüge,
Strukturen, Wirkungsmächtigkeit und Aktionsformen der „Identitären“
unter die Lupe. Wie kann ein angemessener Umgang mit dieser (nicht mehr
ganz so) neuen, extrem rechten Erscheinungsform aussehen?

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Bildergallerie zum Integrationsforum in Radevormwald

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Interkulturellen Woche

Im Freilichtmuseum Lindlar starten Am kommenden Sonntag, den 25. September 2016, die Interkulturellen Wochen. Ein Besuch lohnt sich!interkulturellewoche2

interkulturellewoche1

Der Runde Tisch gegen Rechts wird bei einer dazugehörigen Veranstaltung, am 08.10.2016, beim Integrationsforum „Gemeinsam für Radevormwald“ teilnehmen. Wir freuen uns auf euren Besuch!

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Einladung

Einladung-Sommerfest-RTgR

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04.09.2016 Familien- und Sommerfest „Sport verbindet“ – „Musik verbindet“ Gemeinschaftsveranstaltung mit Sportvereinen unter aktiver Beteiligung von Zufluchtsuchenden

Wir laden zu einem Familien- und Sommerfest am Sonntag, den 04.09.2016 auf der Brede ein.
Stattfinden wird ein kleines Fußballturnier, die Sporthalle wird mit Spielgeräten für Kinder ausgestattet und bei Musik und leckerem Essen hoffen wir auf nette Gespräche und einen tollen sowie sonnigen Tag auf der Brede.

Wenn Sie uns unterstützen möchten mit einem Musikbeitrag, einer Aktivität oder einem sonstigen Beitrag, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme über unser Kontaktformular.

Kontakt

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Bericht zur aktuellen Lage – Februar 2016

Bericht zur aktuellen Lage – Hier klicken zum Download als PDF

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