Radevormwald, den 7. Juli 2010

Pressemitteilung

Der Runde Tisch gegen Rechts bewertete auf seiner letzten Sitzung vor den Ferien die öffentliche Veranstaltung am 8. Mai auf dem Marktplatz, die von etwa 300 Bürgern besucht wurde, als vollen Erfolg. Es wurde beschlossen, auch im kommenden Jahr 2011 eine ähnliche Veranstaltung auf dem Markt im September durchzuführen.

Ebenfalls beschloss das Plenum, im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit die aktualisierte Ausstellung "Neofaschismus in Deutschland" (Herausgeber: Verdi Nord und VVN/BdA) zu präsentieren.
Die Ausstellung, die in Radevormwald schon Tradition hat und früher vom DGB veranstaltet wurde, wird am Samstag, 11.09.2010 um 11 Uhr im Bürgerhaus (Mehrzweckraum) eröffnet und kann bis Freitag, 24.09.2010 13 Uhr von Schulen, Kirchengemeinden, Parteien, Gewerkschaften und interessierten Bürgern während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek oder n.V. besucht werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Im den Sommerferien wird der Sprecherrat sich mit der überarbeitung seiner Eigenpräsentation beschäftigen. Diese Präsentation wird dann wieder ab September der Öffentlichkeit Angeboten.

Der Ruti wird sich am Sonntag, 05.09.2010, auf der Veranstaltung des Bürgervereins Wupper am Wuppermarkt mit einem eigenen Info-Stand beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen,

für den Sprecherrat

Horst Enneper und Michael Ruhland 

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Radevormwald, den 25.8.2009

Pressemitteilung der Sprecher des Runden Tisches Radevormwald zu den Veranstaltungen am 22.8.2009                                                                     

  1. Der Runde Tisch bewertet die Durchführung des Infostandes auf dem Markt am Samstag als vollen Erfolg und bedankt sich insbesondere für die Initiativen der Evangelischen Diakonie, des Stadtkulturverbandes, der Sportvereine und der Rader Parteien (mit Ausnahme der FDP), den Runden Tisch aktiv zu unterstützen. Nach einer eindrucksvollen Friedensandacht war insbesondere die Verteilung des Aufklebers („RADE IST BUNT – RADER GEGEN RECHTS“) am Infostand eine geglückte und von der Bevölkerung angenommene Aktion. Sie bot  auch den Teilnehmern eine Möglichkeit der persönlichen Identifikation.
  2. Die Kundgebung von PRO NRW war ein einziges Desaster: Statt der angekündigten 150 Teilnehmer kam gerade mal ein Drittel, davon nur relativ wenig aus Radevormwald, und konnte nur völlig isoliert von der Bevölkerung auf einem kleinem Teil des Schlossmacherplatzes unter Polizeischutz durchgeführt werden. Leider kam es durch die breiten Absperrungen der Polizei zu einer Einschränkung der Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit, da von vielen weder die Kundgebung selbst beobachtet noch die dort gehaltenen Reden gehört und ausgewertet werden konnten. Auch die Provokationen etlicher PRO NRW-Anhänger  mit demonstrativem Hochhalten der Anti-Moschee-Plakate in Richtung gerade der ausländischen Mitbürger und ständigem eigenen Filmen und Fotografieren der Demonstrantenreihen hinter den Absperrgittern waren dazu geeignet, einen friedlichen Verlauf der Demonstration negativ zu beeinflussen.
  3. Leider kam es durch eine Anzahl gewalttätiger, z. T. auch alkoholisierter, Demonstranten zu mehreren Zwischenfällen. Der Runde Tisch verurteilt die Sachbeschädigungen eines Polizeiautos und die sämtlicher Transportfahrzeuge von PRO NRW. Durch verschiedene Wurfgeschosse wurde auch die körperliche Unversehrtheit von Fahrern und Insassen gefährdet. Das widerspricht dem Prinzip der Gewaltfreiheit des Runden Tisches, der diese Methoden ausdrücklich ablehnt. In diesem Zusammenhang stellen wir allerdings auch fest, dass entgegen kolportierter Gerüchte nach unseren Erkenntnissen an diesen Aktionen keine Mitglieder der Partei DIE LINKE Radevormwald beteiligt waren.
  4. Unser Fazit: Wer PRO NRW wählt, wählt eine Partei,

Ø  deren Zielsetzungen auch im soeben veröffentlichten neuen Verfassungsschutzbericht des Landes NRW 2008 als verfassungsfeindlich eingestuft werden,

Ø  deren Rader Spitzenkandidat bekennender Anhänger von Hitlers „Mein Kampf“ ist,

Ø  die in der eigenen Stadt nur unter Polizeischutz auftreten kann,

Ø  deren Bürgermeister- und Landratskandidaten Kölner Importe sind, die gleichzeitig auch in Köln auf zwei parlamentarischen Ebenen kandidieren,

Ø  deren Rader Kandidaten teilweise bereits ihre Kandidatur widerrufen haben und sich dabei von den politischen Inhalten von PRO NRW ausdrücklich distanzieren;

Ø  die selbst auf ihrer Abschlusskundgebung einen Großteil ihrer Kandidaten vor der Öffentlichkeit verstecken,

Ø  die in der jetzigen Kommunalwahl nicht einen Hauch kommunalpolitischer Analysen und Lösungsansätze anbieten können, also gegenwärtig als nicht sachkompetent bezeichnet werden müssen.

            Bei aller berechtigten Kritik an bestimmten kommunalpolitischen Prozessen und 

            Entscheidungen in Rade fordert der Runde Tisch: Entscheiden Sie sich gegen PRO

            NRW! Wählen Sie eine der demokratischen Alternativen!

   

            Horst Enneper / Michael Ruhland (Sprecher des Runden Tisches Radevormwald)