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Nachfolgenden unsere die Pressemitteilung, wie sie an die Medien versendet wurde.
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Pressemitteilung
Runder Tisch gegen Rechts -für Demokratie und Freiheit
2019-11-17 Radevormwald
Aktion: „Kein Dialog mit der AfD“ vom 15.11.2019

Wir haben am Freitag viel gemeinsam erreicht. Die Menschen haben erkannt, welche wahre Ideologie sich hinter der Fassade der AfD verbirgt.

In der Spitze hatten sich nach unserer Zählung bis zu 280 Menschen der Demonstration gegen den sogenannten „Bürgerdialog“ der AfD angeschlossen. Die Demonstration verlief friedlich und diszipliniert. Die Menschen haben sich das Recht nicht nehmen lassen, laut und vor allen Dingen deutlich gegen diese Partei der ewig Gestrigen zu demonstrieren.

Die Aktion hat eine große Breite erreicht. Kirchen, Verbände, Parteien und verschiedene weitere Gruppen und Einzelpersonen nahmen an dem Protest mit Flaggen und Transparenten teil oder hielten Reden. Einzelne Politiker weiterer Parteien und der Bürgermeister waren ebenfalls vor Ort.

Mit jeder Rede wurde deutlicher, daß die AfD eben keine einfache demokratische Partei am rechten Rand ist, sondern ein neuzeitliches Abbild des Gedankengutes und des Handelns der nationalsozialistischen Kräfte aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist schwer, sich mit dem Wissen um die Auswirkungen aus dieser Zeit friedlich und den Mitteln einer toleranten und zusammenstehenden Gesellschaft gegen diese Gefahr zu stellen, jedoch zeigte der Freitag, daß es möglich ist und von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt wird.

Die Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung der Polizei gelang während der Kundgebung sehr gut, obwohl die Polizeiführung im Vorfeld vor dem Hintergrund der Geschehnisse in Solingen den Eindruck erweckt haben soll, wir würden gewaltbereite Chaoten nach Radevormwald mobilisieren. Unsere Mitglieder haben hier auch und vor allem unter dem Aspekt der kurzen Vorbereitungszeit hervorragende Arbeit geleistet.
Leider ist aber auch zu erwähnen, daß vereinzelt scheinbar persönliche, wie politische Motivationen dazu geführt haben, daß nicht alle zu Verfügung stehenden Kräfte aufgewartet haben. So wurde dieses besonders in dem Vorbehalt gegen unsere Mitglieder Fritz Ullmann und dem Linken Forum deutlich. Der Vorstand des Runden Tisch gegen Rechts stellt sich hier deutlich vor seine Mitglieder, und verweigert sich solcher persönlicher Animositäten. Toleranz beginnt nicht beim pressewirksamen Auftritt, sondern in jedem einzelnen von uns. Tolerant sein heißt auch, unsere Mitmenschen dann zu respektieren, wenn sie unbequem sind, solange sie unsere freiheitliche und demokratische Grundordnung nicht in Frage stellen.

Genauso ausdrücklich bedanken wir uns bei unseren Partner in den Nachbarstädten, welche hier mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Rechtes Gedankengut, Rassismus und Intoleranz endet nicht an den Stadtgrenzen Radevormwald‘s. Wir müssen uns eingestehen, daß die Antagonisten zwar in der Minderzahl sind, aber sich in der digtialen Welt sehr gut zu bewegen wissen. Dem können wir nur mit einem ebenso umfassenden, wie weitläufigem Netzwerk entgegenstehen.

Für den Runden Tisch gegen Rechts -für Demokratie und Freiheit

Frank Marx Carsten Lahme

1. Vorsitzender 2.Vorsitzender

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Hier die Eröffnungsrede des 1. Vorsitzenden Frank Marx zur Demo gegen die Dialogveranstaltung der Afd in Radevormwald zum nachlesen
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Hallo Freunde !!!!

Ich bin stolz Euch heute hier auf dem Marktplatz von Radevormwald , im Namen des Runden Tisches gegen Rechts und der Radevormwalder Bürger begrüßen zu können.

Jeder einzelne hier verdient unseren Respekt und unsere Achtung vor den Beweggründen dieser Zusammenkunft.

Ihr meine Freunde seid es, die jetzt und hier unser Land, unsere Gesellschaft und unsere demokratischen und freiheitlichen Grundsätze verteidigen.

Radevormwald ist bunt und nicht braun, ich sehe ihr habt heute viele Fahnen mit gebracht.

Lasst sie heute Radevormwald noch bunter machen !!!

Wir sollen mit unserem Protest keinen stören, habe ich gehört, aber Freunde mal ehrlich, Protest darf und muß stören wenn er in Erinnerung bleiben soll. Also könnt Ihr auch laut sein ???

Lasst mal hören !!!!

Wir werden heute der braunen Suppe und der AFD sagen wo wir sie sehen wollen. Am Ortsausgangsschild und noch viel weiter weg von Radevormwald.

Wir sind heute hier, unsere kleine Stadt vor dem Eindringen nicht nur faschistischem Gedankengutes, sondern aktiver faschistischer Politik zu schützen.

Radevormwald hat, mit ehrlichem Auge betrachtet, keine schöne Geschichte, was den Nazionalsozialismus und das Rechte Gedankengut der Nachkriegszeit betrifft.

Gut in Erinnerung ist jedem schmerzhaft die Erfahrung eines sog. Freundeskreis Radevormwald .

Und auch wenn in unserem Rat seit Jahrzehnten schon faschistoide Politiker sich an unseren Steuergeldern erfreuen, so ist das kein Grund diese Stadt und seine Politik aufzugeben, vielmehr ist das genau der Grund, warum wir heute aufstehen müssen und Flagge zeigen, gegen die Gefahren, welche sich die Kunst, der Bildung, der Kultur, der Demokratie und am Ende vor allem unserer freiheitlichen Gesellschaft entgegenstellen.

Wir wollen hier keine Politik welche die Künste auf wirtschaftliche Ökonomie beschränkt,

wir wollen keine Politik, welche die Bildung von der Geschichte unseres Landes entfremdet,

wir wollen keine Politik, welche die Errungenschaften unsere Gründerväter mit Füßen tritt,

wir wollen keine Politik, welche die Demokratie als Spielball für ihre größenwahnsinnigen Ideen missbraucht.

Und wir wollen keine Politik, welche unsere freiheitlichen Grundrechte, unsere Würde und unsere Toleranz allen Menschen gegenüber mit Pseudophobien und Hass durchsetzt.

Wir wollen in Freiheit und gegenseitiger Toleranz gemeinsam friedlich in die Zukunft gehen und uns konstruktiv, gemeinschaftlich den Herausforderungen unsere Zeit stellen.

Diese Menschen, welche sich noch hinter dem dünnen Vorhang einer scheinbar demokratischen, liberalistischen Partei verbirgt, haben wir, die wir heute hier versammelt sind, als das erkannt, was sie wirklich sind:

Menschenverachtende Neofaschisten die keine Würde kennen und gnadenlos über alle Andersdenkenden und Anderslebenden hinwegsteigen werden.

Geben wir ihnen nicht die Gelegenheit dazu!

Sagen wir Ihnen

NEIN, wir wollen euch nicht.

Zeigen wir ihnen

das wir als eine Gemeinschaft über die Grenzen von Glauben und Lebensansichten hinweg zusammenstehen.

Zeigen wir ihnen

das sie nicht obsiegen, wir stehen hier. Wir sind das Volk und wir sind bunt und nicht braun !!!!

Heute wollen wir zeigen das ein Protest friedlich aber laut sein kann

Heute wollen wir zeigen das die ganze Region zusammensteht wenn es darum geht bunt und nicht braun zu sein.

Ich danke allen teilnehmenden Organisationen, Kirchen und Parteien aus dem Oberbergischen und Remscheider Bereich und wo auch immer ihr herkommt für euer kommen und uns allen ein friedlichen und erfolgreichen Tag.

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Der Redebeitrag des 2. Vorsitzenden zu

Hier der Redebeitrag des 2. Vorsitzenden Carsten Lahme zur Demo gegen die Dialogveranstaltung der Afd in Radevormwald zum nachlesen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Zuhörer,

diese Zeiten sind von Populismus und Tatsachenbehauptungen geprägt.

Kaum noch ein normal denkender Mensch kann sich der Flut erwehren.

Wie keine Anderen schaffen es die Populisten einen nach dem Anderen von uns mit ihren schwülstigen Reden und scheinbar einfachen Lösungen einzuschläfern.

Schon immer waren es aber Künstler und Philosophen, die zu den ersten gehörten, sich solchen zersetzerischen Kräften entgegenzustellen.

Die Kunst, ein Thema, welches sich die sog. Alternative für Deutschland in ihr Parteiprogramm geschrieben hat.

Diese AfD ruft heute zu einem Dialog auf.

Ich habe mir für diesen Tag erlaubt, Schriftwerke der Zeitgeschichte in den Dialog zur AfD zu setzen und rein künstlerisch zu interpretieren.

–Text 1–

Das Judentum gehört nicht zu Deutschland. In seiner Ausbrei-

tung und in der Präsenz einer ständig wachsenden Zahl

von Juden sieht die Partei eine große Gefahr für unseren

Staat, unsere Gesellschaft und unsere Werteordnung. Ein

Judentum, das unsere Rechtsordnung nicht respektiert oder

sogar bekämpft und einen Herrschaftsanspruch als allein-

gültige Religion erhebt, ist mit unserer Rechtsordnung und

Kultur unvereinbar. Viele Juden leben rechtstreu sowie

integriert und sind akzeptierte und geschätzte Mitglieder

unserer Gesellschaft. Die Partei verlangt jedoch zu ver-

hindern, dass sich jüdische Parallelgesellschaften mit

Rabbiner-Richtern bilden und zunehmend abschotten.

Erschrocken? Schockiert? Glauben sie sich in den Anfang des 20. Jahrunderts versetzt?

Warten sie ab.

–Text 2–

Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat,

soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das Sittlichkeits-

und Moralgefühl der Deutschen Leitkultur verstoßen.

Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven

Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis

zu binden. Sie bekämpft den muslimischen Geist in und außer uns

und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung unseres Volkes nur

erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage: Gemeinnutz vor Eigennutz

Meine Damen und Herren, sie mögen schmunzeln oder abwinken, jedoch sind diese beiden Texte in Ihren Originalen im Internet zu finden. Ich habe ihnen nur den Zeitgeist des jeweils anderen eingehaucht.

Der eine, sie mögen es erahnen, stammt aus dem Jahre 1924 aus einer bis heute angesehenen und eng mit der Deutschen Geschichte verbundenen Gaststätte.

Vorgetragen von einem Österreicher wissen wir alle, wo es am Ende hinführte.

Der Andere stammt von einer Partei, welche Ende November 2019 in einer namentlich ebenfalls angesehenen und eng mit der Deutschen Geschichte verbundenen Stätte ihren Bundesparteitag abhalten will: Der Volkswagenhalle in Braunschweig.

Möge diese Interpretation jenen Menschen, welche im Rauschen des faschistischen Populismus die Orientierung verlieren zu glauben, einen Ankerpunkt geben.

Und an dieser Stelle lassen Sie mich verdeutlichen, wie schnell sich die Ereignisse um dieses Ungetüm entwickeln. Noch während ich mit einem amüsierten Auge die von mir überarbeiteten Texte laß und schrieb, kam folgende Meldung über die öffentlichen Kanäle.

Ich verweise auf Frontal21 und zitiere aus einer Meldung über den AfD Politiker Donatus Schmidt:

„…

In dem 44-minütigen Video äußert sich der Lokalpolitiker zum 11. September 2001. Seine Behauptung: Juden, die im World Trade Center gearbeitet hätten, seien vor dem Anschlag davor gewarnt worden, zur Arbeit zu gehen. Auch seien beide Weltkriege auf dieselbe finanzstarke Macht im Hintergrund zurückzuführen. „Man muss nur sehen: Woher kommt das Geld? Woher kommt die Macht? Woher kommt die Steuerung?“

…“

Ich bin ein sachlicher Mensch, und nur wenige Dinge im Leben bringen mich aus der Fassung und zur aussichtslosen Verzweiflung, aber hier gefror mir wahrlich das Blut in den Adern.

Es geht hier nicht mehr „nur“ um die Vertauschung von Islam und Judentum, nein, hier verdeutlicht sich, die AfD ist eine eminente Gefahr für Beide. Und ich kann nur appellieren, es müssen jetzt und sofort alle Meinungsverschiedenheiten zwischen den Religionen und den Parteien ruhen, sonst werden wir am Ende alle einen Preis bezahlen, bei dem der Klimawandel einem Ponyhof gleichen wird.

Liebe Mitbürger, bitte lassen Sie sich nicht einnebeln. Sehen sie dem offensichtlichen ins Auge und stehen sie als ein Volk gemeinschaftlich dieser wiedererstarkenden Wurzel allen Übels entgegen.

Ich bedanke mich für Ihre Zeit.

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Gestern haben wir Kenntnis davon erhalten, dass die AfD in unserer Stadt im Bürgerhaus am 15.11.2019 ab 18 Uhr einen so genannten „Bürgerdialog“ veranstalten.

Wir rufen daher zu einer Kundgebung am 15.11.2019 ab 17:00 Uhr auf dem Marktplatz mit anschließender Mahnwache vor dem Bürgerhaus auf!

Wir sind ein breites, gesellschaftliches Bündnis, dem verschiedenste Parteien, Organisationen und Initiativen angehören, das in Radevormwald seit 2007 antifaschistische Arbeit leistet.

Die AfD hat sich selbst immer wieder außerhalb des demokratischen Minimalkonsens gestellt und sexistische, rassistische und faschistische Parolen verbreitet. Mit Björn Höcke und seiner Unterorganisation innerhalb der AfD „Der Flügel“ beinhaltet sie offen faschistische Personen und Strukturen. Und die befinden sich nicht am Rand der Partei! Gauland erklärte auf Phoenix nach der Thüringenwahl: „Herr Höcke steht in der Mitte der Partei.“ Der Oberbergische Kreisverband äußert sich nicht einmal zu dem Vorwurf, im Wahlkampf auch mit Neofaschisten aus dem Umfeld der ehem. neofaschistischen Kameradschaft „Freundeskreis Radevormwald“ zusammen gearbeitet zu haben.

Das ist das Selbstverständnis dieser Partei.

Die AfD distanziert sich nicht nur nicht von Faschisten, sie integriert sie bewusst und verteidigt ihre Positionen als legitime bürgerliche Standpunkte. Für jede demokratische Organisation und jeden demokratischen Menschen verbietet sich deswegen jeder Dialog mit dieser Partei.

Wir rufen alle demokratischen Organisationen und Parteien auf, sich uns anzuschließen und mit ihren Fahnen, Bannern, und Plakaten einen breiten und bunten Protest gegen Sexismus, Rassismus und Faschismus und für Demokratie und Freiheit zu entwickeln.

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AFD will Bürgerdialog in Radevormwald. Der Runde Tisch gegen Rechts sagt Nein Danke !!!

Heute hat die AFD NRW bekannt gegeben das sie am 15.11.2019 im Bürgerhaus Radevormwald, einen Bürgerdialog anbieten wird.

Wir sagen : Wir brauchen nicht noch mehr Faschisten in Radevormwald, wir wollen das unsere Kinder in Freiheit und Demokratie aufwachsen. Jedes Wort was man mit der AFD austauscht ist verloren.

Die AFD hat in Radevormwald keinen Ortsverband und hinsichtlich der Kommunalwahlen im nächsten Jahr, wollen sie wohl auch hier Anhänger sammeln.

Der RUTI (Runder Tisch gegen Rechts) organisiert gerade eine Demonstration gegen die von der AFD geplante Veranstaltung.

Der Ort und die genaue Uhrzeit wird hier und in der Presse mitgeteilt sobald die Genehmigung der Polizei vorliegt. Zahlreiche Parteien und Organisationen haben Ihre Unterstützung zugesagt.

Frank Marx

1.Vorsitzender Runder Tisch gegen Rechts Für Freiheit und Demokratie

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Die nächste öffentliche Mitgliederversammlung findet am
27.11.2019 um 18:30Uhr
im
Mehrzweckraum des Bürgerzentrum Radevormwald
Schlossmacherstrasse 4
42477 Radevormwald
statt.

Tagesordnung

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Pressemitteilung vom 27.06.2019:
Neuer Vorstand für den Runden Tisch
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 26. Juni 2019 wählte der Runde Tisch gegen Rechts einen neuen Vorstand, vorläufig bestehend aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Gewählt wurden Frank Marx als Vorsitzender und Carsten Lahme als stellvertretender Vorsitzender.
Nun müssen sich die neuen Vorsitzenden in ihre Aufgaben einarbeiten. In der zweiten September-Hälfte diesen Jahres soll in einer weiteren Mitgliederversammlung der Vorstand um weitere Funktionen (Kassierer, Schriftführer, Beisitzer) erweitert werden.
Da die oben erwähnte Übergabe noch einige Zeit in Anspruch nimmt, bitten wir die Mitglieder um Verständnis, daß sie diese Änderung über die Pressemitteilung und nicht im Vorfeld über eine persönliche Information erhalten. Wir werden dieses in den nächsten Tagen nachholen.
Der Vorstand wird in den nächsten Wochen diverse Gespräche führen. Zusätzlich lädt er die lokalen Vereine, Organisationen und politischen Gremien ein, ihn bei Interesse anzusprechen.
Das Ziel ist ein Runder Tisch, der die politische und zivilgesellschaftliche Vielfalt unserer Stadt ausdrückt und vorlebt.

Für den Vorstand des Runden Tisches gegen Rechts
– Für Demokratie und Freiheit –
Mit freundlichen Grüßen
Frank Marx
Vorsitzender

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Hin&Weg.sehen

von Beate Albrecht

Ein Theaterstück für Zivilcourage und gegen rechte Gewalt, ab 15 Jahren

Inhalt: Sem und Juli waren füreinander bestimmt, doch dann ist alles anders gelaufen. Beide suchen ihre Heimat in unterschiedlichen Lagern: Juli rutscht in die rechte Szene ab, Sem bleibt bei seinen Freunden mit Migrationshintergrund. So liegen ihre Cliquen miteinander im Clinch: Verletzungen, Mobbing und Vorurteile bestimmen ihren Alltag. Rechtsradikale Schläger und deren menschenverachtendes Gedankengut lassen die Situation immer weiter eskalieren. Während Sem und seine Freunde um ihr Leben fürchten, denkt Juli immer noch, dass sie für die rechte Sache kämpft. Bis sie schmerzlich erkennen muss, dass Rechts nicht Recht ist.
Nah am echten Leben, zeigt dieses Stück die Folgen falscher Ideologie auf und ermutigt, Zivilcourage zu zeigen.

Quelle: Zur Internetseite des Theaters

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Unter Mitwirkung des Runden Tisch gegen Rechts möchten wir euch
am 05. Mai 2017 ab 19:00 Uhr zu einem bunten Abend, welcher für Vielfalt, Toleranz und Meinungsfreiheit steht, ins Bürgerhaus Radevormwald einladen.

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Die Aktion WORTMELDUNG gegen Hass und Hetze, für Vielfalt, Toleranz und Demokratie von Oberberg ist bunt – nicht braun! ist erfolgreich angelaufen.

Seit dem Holocaust-Gedenktag am 27. Januar 2017 haben wir jeden Tag ein Statement als WORTMELDUNG veröffentlicht. Die Texte sind so vielfältig und bunt wie die Menschen, die im Oberbergischen für Demokratie und Toleranz, gegen Ausgrenzung und Rechtspopulismus eintreten.

Zu sehen sind die Texte täglich neu auf unserer Internet-Seite www.oberberg-ist-bunt.org/aktuellesWortmeldung.html, auf Facebook www.facebook.com/OberbergIstBunt und auf Twitter www.twitter.com/OberbergIstBunt. Dadurch, dass viele Menschen die Texte bei Facebook weiter verbreiten, erreichen wir eine große Anzahl an Adressaten. Zur Wortmeldung aufgerufen sind alle Menschen, denen die Demokratie und die Vielfalt unseres Landes wichtig ist. Unter www.oberberg-ist-bunt.org/Wortmeldung/ ist ein Eingabe-Formular zu erreichen, mit dem man schnell und einfach sein Statement abgeben kann.

Am 21. März ist der Internationale Tag gegen Rassismus. Auf diesen Termin wollen wir am 21.3.2017 in der Zeit zwischen 15 und 18 Uhr mit einem Stand auf dem Lindenplatz in Gummersbach aufmerksam machen. Mit dabei werden dann auch unsere WORTMELDUNGEN sein – für alle, die sie im Internet noch nicht gesehen haben, gibt es Plakate mit allen bis zum 21. März erschienen WORTMELDUNGEN.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Jenders (Vorsitzender)